Förderkreis der Pfarrer-Kraus-Anlagen in Koblenz
 

Faszinierende Bilderwelt

In den Pfarrer-Kraus-Anlagen taucht man in die faszinierende Bilderwelt des Christentums ein. Zugleich erlebt man die naturnahe  Gartengestaltung des berühmten Gartenbaukünstler Peter Joseph Lenné (1789-1866). Sechzig Bildstöcke, Grotten und Kapellen mit kunstvollen Glasfenstern erzählen die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu sowie seiner Eltern Maria und Josef. Der HI. Antonius spricht mit den Fischen im Weiher, bei Franziskus tummeln sich die Tiere, in der Lourdes-Grotte erscheint Maria der jungen Bernadette. Einen Höhepunkt bildet der  Paradiesgarten. Maria im Strahlenkranz sowie Eva und Adam stehen unter hohen Buchen über einem alten Springbrunnen - ein Ort, der zu Meditation und Besinnung einlädt. Von hier aus führt ein Weg hinauf zur Wallfahrtskirche.

Besonderheiten

  • erbaut ab 1845 als weltweit einzigartige„Landschafts-Bilderbibel“
  • die einfallsreich gestaltete Wallfahrtskirche von 1868
  • Verzierungen mit Mineralien, Bergkristallen und Muscheln aus aller Welt, mit Lavagestein aus der Eifel und farbglänzender Hochofenschlacke als Produkt menschlicher Arbeit
  • über 100 Jahre alte Bäume, darunter ein 1885 gepflanzter, prachtvoller Mammutbaum
  • zahlreiche Vögel, Farn- und Moosarten
  • verwunschene Wege, geheimnisvolle Orte


Weg durch die Landschafts-Bilderbibel

Die einzigartige Landschafts-Bilderbibel verläuft entlang eines 1,2 Kilometer langen Wegs zwischen den Koblenzer Stadtteilen Arenberg und Immendorf. Sie führt vorbei am Arenberger Kloster der Dominikanerinnen und hinauf zur Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Nikolaus.

Die Auszüge aus der Passionsgeschichte (Mathäus 26) können sie u.a. in den Anlagen bildlich nachvollziehen.

Das Gebet in Getsemane

36Darauf kam Jesus mit seinen Jüngern zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und sagte zu ihnen: Setzt euch und wartet hier, während ich dort bete. 37 Un er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit, 37und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Beibt hier und wacht mit mir!
39Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete:" Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe diese Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.",
40 Und er ging zu den Jünger zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen? 
41Wacht und betet, damir ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
42 Dann ging er zum zweitenmal weg und betete: Mein Vater wenn dieser Kelch an mir nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille.
43 Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen.
44 Und er ging wieder von ihnen weg und betete zum drittenmal mit den gleichen Worten.
45Danach kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert.
46 Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verräter, der mich ausliefert ist da.


Die Gefangennahme
47Wähend er noch redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpiestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden. 48Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt in fest. 49Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: Sei gegrüßt, Rabbi! Und er küsste ihn. 50 Jesus erwiderte im: Freund, dazu bist du gekommen?
Die gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest.

Das Verhör vor dem Hohen Rat
57Nach der Verhaftung führte man Jesus zum Hohenpriester Kajaphas, bei dem sich die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt hatten.
59Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus um ihn zum Tod verurteilen zu können.
60Sie erreichten aber nichts, obwohl viele falsche Zeugen auftraten.

63Jesus aber schwieg, Darauf sage der Hohepriester zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, sag uns: Bist der Mesias, der Sohn Gottes?
64Jesus atwortete: Du hast es gesagt. Doch ich erkläre euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himels kommen sehen.

65Da zerriß der Hohepriester sein Gewand und rief: Er hat Gott gelästert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr die Gotteslästerung selbst gehöhrt.
66 Was ist eure Meinung? Sie antworteten: Er ist schuldig und muss sterben.

Die Verhandlung vor Pilatus (Mathäus 27)
11Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden? Jesus antwortte: Du sagst es:
12Als aber die Hohenpriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.
13Da sagte Pilatus zu ihm:Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen? Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, so dass der Statthalter sehr verwundert war.
24Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wude, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leiten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig m Blut dieses Menschen. Es ist eure Sache!
25Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!
26Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.


Die Verspottung Jesu durch die Soldaten
27Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorim, das Amtsgebäude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn.
28Sie zogen ihn aus und legten im einen purpurroten Mantel um.
29Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Heil dir, König der Juden!
30Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf.
31aNachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an.


Was Sie hier tun können

  • die Verbindung von Natur und Religion erleben
  • anhand von Bildern die Wurzeln des Christentums entdecken
  • Kraft und Ruhe tanken
  • beten und meditieren
  • in einem naturnahen Landschaftsgarten die Schöpfung genießen


Bilder

Lourdes-Prozession 2020


Frühling in den Anlagen



Anfahrt

Impressionen aus den Anlagen